Die Unterstützung pflegebedürftiger Senioren durch KI-Anwendungen kann ihre Lebensqualität und
Sicherheit erheblich verbessern. Nachfolgend einige Beispiele für den Einsatz von KI in diesem Kontext:
Gesundheitsüberwachung und -management:
● Wearables: Geräte wie Smartwatches mit Gesundheits-Überwachungsfunktionen können Vitalparameter
wie Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffgehalt messen. Beispiele sind die Apple Watch und das
Fitbit. Diese Geräte können den Nutzer oder Pflegende in Echtzeit über mögliche Gesundheitsprobleme
informieren.
● Systeme zur Fernüberwachung von Pflegebedürftigen: Plattformen wie Health Recovery Solutions
und Medtronic bieten eine kontinuierliche Gesundheitsüberwachung, mit der Gesundheitsdienstleister den
Zustand von Personen aus der Ferne überwachen können. Dies kann insbesondere für Senioren mit chronischen Krankheiten von Nutzen sein.
Kognitive Unterstützung:
● Virtuelle Assistenten: KI-gesteuerte virtuelle Assistenten wie Amazons Alexa und Google Assistant
können Senioren bei alltäglichen Aufgaben unterstützen, z. B. beim Einstellen von Erinnerungen für die
Medikamenteneinnahme, beim Planen von Terminen und beim Steuern von Smart-Home-Geräten. Sie
bieten auch Unterstützung durch sprachliche Interaktion.
● Gedächtnis-Assistenten: Apps wie MemoTouch und RemindMeCare helfen Menschen mit
Gedächtnisproblemen, den Überblick zu behalten, indem sie personalisierte Erinnerungen für Medikamente,
Termine und tägliche Routinen bereitstellen.
Sturzerkennung und -prävention:
● Intelligente Systeme für zu Hause: Mit Sturzerkennung ausgestattete Geräte wie Walabot Home und
Apples iPhone können Stürze erkennen und automatisch Notfallkontakte oder medizinische Dienste
alarmieren.
● Mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Kameras: Mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Kameras
wie SafelyYou können Stürze in Echtzeit erkennen und Pflegende alarmieren.
Mobilität und Zugänglichkeit:
● Autonome Fahrzeuge: Unternehmen wie Waymo und Uber entwickeln selbstfahrende Autos, die einen
sicheren und zuverlässigen Transport gewährleisten können.
Robotische Assistenten:
● Roboter wie der Temi-Roboter können bei der Hausarbeit helfen, als Begleiter fungieren und
Videogespräche mit Familienmitgliedern ermöglichen.
Soziale Interaktion und Freundschaft:
● Roboter als Gefährten: Roboter wie Paro und ElliQ wurden entwickelt, um Senioren emotionale
Unterstützung und Gesellschaft zu bieten und so das Gefühl der Einsamkeit und Isolation zu verringern.
● Virtuelle Realität (VR): VR-Plattformen wie Rendever bieten immersive Erlebnisse, die es Senioren er
möglichen, neue Orte zu erkunden, Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und an sozialen Aktivitäten
teilzunehmen.
Sicherheit zu Hause:
● KI-gesteuerte Geräte: wie intelligente Schlösser, Sicherheitskameras und Sensoren können die
Sicherheit in den Wohnungen von Senioren verbessern. Systeme wie Türklingeln und Kameras bieten
Echtzeitüberwachung und -warnungen.
● Notrufsysteme: KI-gesteuerte Notrufsysteme wie Lively Mobile Plus von GreatCall können Notfälle
erkennen und die Nutzer automatisch mit den Rettungsdiensten verbinden.
Durch den Einsatz dieser künstlichen Anwendungen können
Sie eine unterstützende Umgebung schaffen, die das Wohlbefinden, die
Unabhängigkeit und die Sicherheit pflegebedürftiger Senioren fördert.
