Stürze bei Senioren können zu schweren Verletzungen und Knochenbrüchen führen. Die richtige Intervention
ist in solchen Fällen entscheidend, um die Schwere der Verletzung zu minimieren und den Heilungsprozess
zu beschleunigen. Der erste Schritt besteht darin, den gestürzten Senioren nicht zu bewegen, insbeson
dere wenn der Verdacht auf einen Knochenbruch besteht, um weitere Schäden an der verletzten Stelle
zu vermeiden. Verletzungszeichen wie Schwellungen, Verformungen oder Bewegungseinschränkungen
sollten sorgfältig untersucht und beurteilt werden, um festzustellen, ob eine Fraktur oder eine Luxation
vorliegt.
Die Ruhigstellung der vermuteten Frakturstelle ist ein wichtiger Schritt, um weitere Verletzungen und
Schädigungen des umliegenden Gewebes zu verhindern. Dies beinhaltet die Verwendung einer Schiene
oder einer ähnlichen Stütze, um den verletzten Bereich stabil zu halten. Unter Berücksichtigung des
Gesamtzustandes sollte außerdem sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bis zum Eintreffen
der Rettungskräfte sollten Senioren ruhig und warm gehalten werden, um die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Die richtige und rechtzeitige Intervention spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Gesundheit und bei der Unterstützung ihres Genesungsprozesses.
Maßnahmen, wenn Senioren stürzen:
● Den Patienten nicht bewegen: Bei Verdacht auf eine Fraktur ist es wichtig, die verletzte Stelle nicht zu
bewegen.
● Beurteilung der Verletzung: Untersuchen Sie den verletzten Bereich sorgfältig auf Schwellungen,
Verformungen oder Bewegungseinschränkungen.
● Ruhigstellung des Bereichs: Die vermutete Fraktur sollte in einer festen Position gehalten werden. Wenn
möglich, sollte sie mit einer Schiene oder einer ähnlichen Stütze ruhiggestellt werden.
● Ärztlichen Notdienst verständigen: Betroffene Person ruhig und warm halten, bis Rettungskräfte eintreffen.